Der schwarz-gelb gestreifte Rammschutzwinkel schützt Regalstützen, Gebäudeecken, Maschinen und andere gefährdete Betriebseinrichtungen vor Anfahrschäden durch Gabelstapler, Hubwagen und weitere Flurförderzeuge. Das massive L-Profil aus 5 mm starkem Stahl bildet eine widerstandsfähige Schutzbarriere für Lagerhallen, Produktionsbereiche und Logistikzentren.
Mit einer Höhe von 400, 800 oder 1.200 mm und zwei jeweils 190 mm breiten Schenkeln eignet sich die Rammschutzecke besonders zur Absicherung von Regalenden und frei zugänglichen Ecken. Die schwarz-gelbe Warnkennzeichnung sorgt für eine gute Sichtbarkeit und macht Beschäftigte sowie Fahrzeugführer frühzeitig auf die Gefahrenstelle aufmerksam.
Der Anfahrschutzwinkel wird unabhängig vom zu schützenden Regal im Hallenboden verankert. Dadurch werden auftretende Kräfte nicht unmittelbar auf die Regalstütze übertragen. Das benötigte Montagematerial für die Bodenbefestigung ist bereits im Lieferumfang enthalten – für eine schnelle und fachgerechte Montage ohne zusätzliche Befestigungsteile.
Die DIN EN 15635 bildet eine wichtige technische Grundlage für den sicheren Betrieb, die Inspektion und die Instandhaltung ortsfester Regalsysteme aus Stahl. Beschädigungen durch Flurförderzeuge können die Tragfähigkeit und Standsicherheit einer Regalanlage beeinträchtigen und müssen deshalb möglichst verhindert werden.
Für ortsfeste Regale, die mit nicht leitliniengeführten Flurförderzeugen be- oder entladen werden, sehen die einschlägigen DGUV-Vorgaben einen ausreichend dimensionierten Anfahrschutz an den Eckbereichen vor. Dieser muss unabhängig vom Regal montiert und deutlich gelb-schwarz gekennzeichnet sein. Die DGUV Information 208-043 nennt eine Mindesthöhe von 400 mm und eine feste Verankerung im Boden.
Die aktuellen Anforderungen der DGUV Information 208-061 führen die aus der früheren DGUV Regel 108-007 bekannten Schutzvorgaben fort. Mit seiner Höhe von 400 mm, der separaten Bodenbefestigung und der auffälligen schwarz-gelben Kennzeichnung unterstützt dieser Rammschutzwinkel die fachgerechte Absicherung gefährdeter Regal- und Betriebsecken. Die konkrete Dimensionierung ist entsprechend der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung festzulegen.
Der Rammschutzwinkel verbindet eine robuste Stahlkonstruktion mit hoher Sichtbarkeit und einer einfachen Bodenmontage. Damit ist er eine langlebige Lösung, um gefährdete Regalstützen, Ecken und Betriebseinrichtungen zuverlässig abzusichern und kostspielige Anfahrschäden im Lageralltag zu reduzieren.
Ein explizites Gesetz, das Rammschutz vorschreibt, gibt es nicht. Allerdings verlangen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften, dass Gefahrenstellen abgesichert werden müssen. In Bereichen mit Fahrzeugverkehr gilt Rammschutz als anerkannte Maßnahme zur Risikominimierung und zur Einhaltung von DGUV-Regeln sowie relevanten DIN-Normen.
Rammschutz bezeichnet besonders robuste Schutzsysteme, die hohe Aufprallkräfte aufnehmen können, etwa durch Gabelstapler oder andere Flurförderzeuge. Anfahrschutz wird häufig gezielt eingesetzt, um bestimmte Bereiche wie Regalstützen, Ecken oder Durchfahrten vor leichten bis mittleren Kollisionen zu schützen. In der Praxis werden beide Begriffe oft synonym verwendet, unterscheiden sich jedoch in Ausführung und Belastbarkeit.
Die meisten Rammschutzlösungen werden fest im Boden verschraubt, häufig mit Schwerlastankern. Wand- oder Regalschutzprofile können zusätzlich direkt an Bauteilen montiert werden. Eine fachgerechte Montage ist entscheidend, um die volle Schutzwirkung zu gewährleisten.
Rammschutz kommt überall dort zum Einsatz, wo Fahrzeuge auf bauliche oder technische Strukturen treffen können. Typische Einsatzbereiche sind: